Mit der Version 6.0 hat Iperius Backup neue leistungsstarke Funktionen für das Klonen von Laufwerken und Festplatten eingeführt, die auch für die Virtualisierung physikalischer Maschinen (Physical To Virtual, P2V) perfekt geeignet sind.

In diesem Tutorial erfahren Sie ausführlich, wie Sie diese neuen Funktionen nutzen können, sowohl für die Durchführung von Image-Backups von Workstations und Servern als auch für das Klonen ganzer Festplatten oder die Virtualisierung von Windows-Betriebssystemen, um dann direkt in Hyper-V zu booten (oder sie für VMware ESXi mit VMware Converter zu konvertieren). Tatsächlich erlaubt dieser Backup-Typ eine so genannte “sofortige Wiederherstellung“, die es erlaubt, die geklonte Festplatte (.VHD oder .VHDX) an eine virtuelle Hyper-V-Maschine anzuschließen und das System sofort zu starten.

Das Iperius-Laufwerk-Image ermöglicht es Ihnen natürlich, das Backup selbst auf unterschiedlicher Hardware wiederherzustellen, ist kompatibel mit RAID-Disketten und mit jedem Windows-Betriebssystem (7, 8, Windows 10, Server 2008/R2, Server 2012/R2, Server 2016 und Server 2019).

Schließlich können Sie ganz einfach Ihre eigene “Recovery-Disk” (auf einem USB-Stick oder einer zu brennenden.ISO-Datei) direkt von einer komfortablen Schnittstelle innerhalb des Programms erstellen, um in eine Maschine zu booten und eine Bare-Metal-Wiederherstellung durchzuführen (Disaster Recovery).

Aber lassen Sie uns im Detail sehen, wie man ein Iperius Drive Image erstellt, indem man eine Windows 10 Systemplatte in einer .VHDX Datei speichert:

Zuerst erstellen wir einen neuen Backup-Auftrag:

drive-image-disk-cloning-p2v-001

Fügen Sie nun ein neues Element zum Backup hinzu, nämlich das erweiterte Iperius Drive Image (das ein perfektes Klonen von Festplatten durchführt, das auch für P2V-Konvertierungen nützlich ist), wie im folgenden Bild gezeigt:

drive-image-disk-cloning-p2v-002


Hinweis: Iperius ermöglicht es Ihnen, zwei verschiedene Arten von Laufwerks-Image-Backups auszuführen, wie Sie im Menü im Image sehen können. Der Eintrag “Windows Image Backup” ermöglicht es Ihnen, ein Laufwerk-Image-Backup mit der gleichen Methode der Windows Image Backup (wbadmin) zu erstellen, um ein Backup zu erhalten, das mit dem Windows Installationsdatenträger wiederhergestellt werden kann, und (auf Servern) auch die Wiederherstellung auf einem aktiven System Active Directory, Exchange, Hyper-V (sogenannte Anwendungen) mit Windows Server Backup.
Das Drive Image, über das wir in diesem Tutorial sprechen, hat mehrere erweiterte Funktionen, die es in vielen Fällen zu einem effizienten und nützlichen Werkzeug machen. Obwohl das Format der Image-Datei immer VHD / VHDX ist, führt dieses Backup aus Gründen der maximalen Kompatibilität ein echtes Klonen der Festplatte durch, einschließlich Boot-Informationen im Falle von Systemfestplatten. Auf diese Weise kann Iperius verwendet werden, um Virtualisierungen von physischen Maschinen durchzuführen (durch einfaches Verbinden der VHD / VHDX-Datei auf Hyper-V) und um eine sofortige Wiederherstellung zu erhalten, indem das System sofort als virtuelle Hyper-V-Maschine gestartet wird.
Schließlich können Sie mit dem Iperius Drive Image ein ganzes System auf einem physischen Computer (auch mit unterschiedlicher Hardware) mit dem Iperius Recovery Disk wiederherstellen (Sie können das Recovery Disk direkt aus Iperius erstellen), ohne den Windows Installationsdatenträger zu benötigen. Der Bootvorgang wird mit der Iperius Recovery Environment® durchgeführt, mit der Sie mit wenigen Klicks eine Festplatte, also eine Bare-Metal-Wiederherstellung, einfach wiederherstellen können.


Fügen Sie ein Laufwerk-Image-Backup hinzu, indem Sie auf den im obigen Bild markierten Menüpunkt klicken, und wechseln Sie zur Auswahl der Laufwerke:

drive-image-disk-cloning-p2v-003

Iperius zeigt Ihnen, auf welcher Festplatte sich die Systempartitionen befinden, gekennzeichnet durch das Windows-Symbol. Wenn Sie eine Partition auswählen, welche das Betriebssystem enthält, werden im Beispielabbild C: alle anderen Systempartitionen auf dieser Festplatte automatisch ausgewählt. Dies ist notwendig, um ein perfekt konsistentes Backup und ein wiederherstellbares System zu haben. Die gesamte Festplatte wird je nach Betriebssystem-Version als .VHD- oder.VHDX-Datei gespeichert. Natürlich können Sie auch andere Laufwerke / Partitionen auswählen, für die andere Image-Dateien erstellt werden sollen.

Unmittelbar nachstehend müssen Sie lediglich den Zielpfad angeben. Bei einem Netzwerkpfad, wie beispielsweise einem NAS, ist es in der Regel notwendig, auch Anmeldeinformationen einzugeben, um auf die Netzwerkfreigabe zuzugreifen.

Die letzte Option, wenn sie aktiviert ist, bedeutet, dass die Image-Backup, nachdem sie an dem von Ihnen hier angegebenen Ziel gespeichert wurde, auch an die zusätzlichen Ziele kopiert wird, die möglicherweise für diesen Sicherungsauftrag angegeben sind (nächster Bildschirm, Panel “Ziele”). Beispielsweise können Sie eine weitere Kopie dieses Image-Backups auf Amazon S3 oder auf einem FTP-Server erstellen, und in diesem Fall müssen Sie diese Option aktivieren und dann im nächsten Fenster “Ziele” ein S3- oder FTP-Ziel angeben.

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Einstellungen für dieses Backup zu bestätigen und es somit in der Liste der Elemente zu haben, wie unten gezeigt:

drive-image-disk-cloning-p2v-004

Klicken Sie auf die Schaltfläche “Weiter”, um fortzufahren. Zusätzlich zum Panel “Destinations” haben Sie die Möglichkeit, eine Planung (zur automatischen Durchführung der Sicherung zu bestimmten Tagen und Zeiten), E-Mail-Benachrichtigungen (zur Benachrichtigung über den erfolgreichen Abschluss der Sicherung) oder die Ausführung anderer Prozesse (Skripte, Dienste, Programme, etc…) festzulegen. Für diese Art der Sicherung ist es nicht notwendig, andere Optionen anzugeben. So können wir den Backup-Auftrag sofort speichern und das Laufwerk-Image ausführen:

drive-image-disk-cloning-p2v-005

drive-image-disk-cloning-p2v-006

Am Ende des Backups befindet sich im Zielordner eine .VHD- oder.VHDX-Datei für jede von Ihnen ausgewählte Festplatte. Diese Dateien können mit Hilfe einer Iperius-Boot-Diskette und der Iperius Recovery Environment® leicht durchsucht werden, um einzelne Dateien wiederherzustellen, oder vollständig wiederhergestellt, auch auf unterschiedlicher Hardware. Schließlich wird es möglich sein, eine “Sofortwiederherstellung” der Maschine durchzuführen und das gespeicherte System sofort als virtuelle Hyper-V-Maschine mit der neu erstellten VHD / VHDX-Datei als Festplatte zu starten.

Wiederherstellung:

Wie Sie ein Iperius-Wiederherstellungslaufwerk erstellen, erfahren Sie im zugehörigen Tutorial: Erstellen eines Wiederherstellungslaufwerks (USB) / Wiederherstellungsdiskette (ISO) mit Iperius

Wie Sie mit Iperius Recovery Environment® eine Bare-Metal-Wiederherstellung eines Iperius-Image-Backups durchführen, erfahren Sie im entsprechenden Tutorial:Wiederherstellung eines Drive Image Backup (Systemwiederherstellung) mit Iperius

 

(Italienisch, Französisch, Spanisch)



System-Image-Backup, P2V- und Festplatte Klonen mit Iperius
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